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Hier erleben Kinder Anregung und Ermutigung, Vertrauen und Unterstützung, Geborgenheit und Liebe, damit sie lachen, vertrauen, glauben, spielen, forschen, sich entwickeln und wohlfühlen können.

Ein Kinderhaus für alle!

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Unsere Arbeit mit den Kindern orientiert sich am Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan. Außerdem sind uns folgende Ziele und Werte wichtig:

Ankommen im Kinderhaus

Mit dem Eintritt in die Krippe, den Kindergarten oder in die Waldgruppe beginnt für Sie und Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Ihr Kind wird in Zukunft eine geraume Zeit des Tages von zunächst fremden Bezugspersonen betreut werden. Vieles ist anders als im vertrauten Umfeld zu Hause.

Um Ihrem Kind diesen bedeutsamen Schritt zu erleichtern, gestalten wir die Eingewöhnungszeit behutsam und gemeinsam mit Ihnen. Ihre Anwesenheit als vertraute Bindungsperson während der ersten Tage geben Ihrem Kind Sicherheit. So kann es sich auf die anderen Kinder und Erwachsene und die neue Umgebung einlassen. Eine Trennung von Ihnen findet erst statt, wenn Ihr Kind bei uns angekommen ist und Vertrauen zur Bezugserzieherin oder zum Bezugserzieher gefasst hat. Nach und nach werden die kurzen Trennungen dann länger. Bis am Ende der Eingewöhnungszeit für alle spürbar ist, dass Ihr Kind sich bei uns auch ohne Sie wohl und sicher fühlt!

Inklusion – die Welt gemeinsam gestalten

Ein Platz im Kinderhaus für ein Kind mit Behinderung ist nicht nur ein Rechtsanspruch, sondern auch eine große Chance:

Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch gehört dazu. Und jeder Mensch kann, so wie er ist, eine Gemeinschaft bereichern und mitgestalten. Das zu erfahren, lässt unser Leben bunt werden und macht den Blick weit.

Darum sind unsere Kinderkrippe und der Kindergarten barrierefrei gebaut: Wir möchten ein Haus für alle sein!

Ermutigender Umgang in einer anregenden Lernumgebung

Die Kinder fühlen sich wohl im Kinderhaus. Denn wir haben eine anregende Lernumgebung geschaffen: Um ihre Neugier zu wecken und sie kreativ werden zu lassen.

Außerdem unterstützen wir die Kinder dabei, ihre eigenen Gefühle zu ordnen und ernst zu nehmen. Genauso wie die Grenzen anderer.

Wir vertrauen auf die Stärken der Kinder und leben eine wertschätzende Beziehungsgestaltung vor. In Konfliktsituationen moderieren wir bei Bedarf das Aushandeln von Lösungen. Und: Wir trauen den Kindern schon viel zu!

Gott ist mitten unter uns und unser Haus ist mitten im Ort

Christliche Werte und das Miteinander in der Gemeinschaft gehören zu unseren Grundprinzipien. Die Ausrichtung am kirchlichen Jahreskreis bettet Kinder in Rituale ein – genauso wie das tägliche Gebet oder Singen vor dem Essen oder im gemeinsamen Kreis. Hier im Kinderhaus werden religiöse Feste gefeiert, mit den Kindern erarbeitet und ihnen so näher gebracht. Wir gestalten Familiengottesdienste in der Pfarrkirche mit und laden zu Feiern in unsere Einrichtung ein. Wir beteiligen uns an den Aktivitäten der Gemeinde Johannesberg und bereichern kulturelle Veranstaltungen durch Darbietungen mit den Kindern.

Kleine Zeichen, große Wirkung – Raumgestaltung im Kinderhaus

Die Räume im Kinderhaus sind so gestaltet, dass die Kinder darin vielfältige Anregungen finden, um selbständig aktiv zu werden. Wir legen Wert auf Ästhetik und auf klare, wieder erkennbare Strukturen – auf ein Weniger ist mehr. Visualisierungen, etwa mit Hilfe von Fotos, helfen den Kindern und Erwachsenen sich zu orientieren. Die Kinder sind aufgefordert, das ganze Haus und die Natur zum Spielen und Lernen zu nutzen. Und wir begleiten sie dabei. Ausruhen können sie sich in gemütlichen Rückzugsbereichen.

Zeit für sich selbst, für die eigenen Interessen und Lernaufgaben – und Zeit als Gruppe

Alles hat seine Zeit – durch einen strukturierten Tagesablauf erleben die Kinder Orientierung und Sicherheit. Die Umgebung im Kinderhaus ist vertrauensvoll und wertschätzend. So entstehen Freiräume, um selbstständig aktiv zu werden.

Spielen, experimentieren, basteln, singen, sich bewegen: Was jedem Kind sinnvoll erscheint, darf passieren. Denn wir sehen das freie Spiel als zentralen Mittelpunkt von Lernen und Bildung an.

Durch wohl überlegte, am Entwicklungsprozess der Kinder angelehnte Angebote, bereichern wir das freie Spiel. Einzelne Themenbereiche werden in Projekten vertieft und zusätzliche Angebote wie Englisch oder Tanzen ergänzen unsere pädagogische Arbeit.

ILKE – Integrale-LernKultur-Entwicklung im Kinderhaus

Die pädagogische Arbeit im Kinderhaus St. Johannes ist von der Integralen-LernKultur-Entwicklung (ILKE) geprägt. ILKE ist eine ganzheitliche Methode, die von der Lernkompetenz eines jeden Menschen ausgeht und seine Kreativität wecken möchte. Im Mittelpunkt stehen Mensch – Beziehungen – RaumBildung – Strukturen. Auf diesen vier Ebenen fördern wir die Bildungssituation. Denn so werden Kinder und Erwachsene dabei unterstützt, ihr Potential zu entfalten.

Hier geht es zur ILKE-Homepage.

Täglich erklingen im Kinderhaus Gesang und Musik. Unsere Kinder beschäftigen sich über alle Sinne mit Sprache, Kunst, Musik und Technik, erleben Natur und Kultur, forschen und entdecken und spüren ihren eigenen Körper in Bewegung und Entspannung. Sie bewegen sich dabei frei oder angeleitet. Bei Wind und Wetter sind wir draußen, um gesund zu bleiben und die Natur zu erfahren.

Die Kinder im Kinderhaus spielen und lernen alleine, voneinander und miteinander. Im freien Spiel erleben sie täglich Neues und Aufregendes. Sie entwickeln sprachliche, motorische, emotionale, kognitive und lebenspraktische Fertigkeiten und verfeinern ihre Fähigkeiten.

So lernen unsere Kinderhaus-Kinder alles, was sie für die Schule und das spätere Leben brauchen!

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