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In unserem Kindergarten betreuen wir derzeit rund 100 Kinder im Alter von zweieinhalb Jahren bis zum Eintritt in die Schule. Die Kinder sind einer der vier Stammgruppen zugeordnet:

Der Regenbogengruppe, der Sternengruppe, der Sonnengruppe oder der Wölkchengruppe.

Nach dem Morgenkreis in der Stammgruppe beginnt die freie Spiel- und Lernzeit. Dafür können die Kinder an den meisten Vormittagen in der Woche den gesamten Kindergarten nutzen. Im Jahr 2014 haben wir unsere Gruppenräume umgestaltet. Jetzt befindet sich in jedem Raum ein anderer Funktionsbereich.

Ein Kinderrestaurant lädt außerdem zum Frühstücken und Mittagessen ein, ein großer Turnraum zum Bewegen. Für den Mittagsschlaf gibt es Räume, in denen jedes Schlafkind seinen eigenen Schlafplatz hat und täglich ist es bei uns möglich, draußen zu spielen. 2012 haben wir unser Außengelände mit viel Hilfe von Eltern in einen naturnahen Außenraum verwandelt. Mit Matsch-Baustelle, Sandsee und Steinefluss, einer Hangrutsche, Schaukeln, einer Rädchen-Fahrstraße und einer Piazza.

Außerdem ist das gesamte Kindergarten-Gebäude barrierefrei – auch Kinder mit Behinderung finden hier ihren Platz.

Bauen, malen, basteln, turnen, musizieren, forschen, in Bilderbüchern schmökern und vieles mehr: Dazu inspirieren die Räume im Kindergarten. Sie sind ein Ort zum Wohlfühlen. Ein Ort, der es durch klare Strukturen leicht macht, sich zu orientieren.

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Der Kindergarten ist Montags bis Donnerstags von 7.15 – 17.00 Uhr geöffnet, an Freitagen bis 16.00 Uhr.

Ihr Kind kann bei uns von 20 Stunden an fünf Vormittagen in der Woche bis zu 47,75 Wochenstunden betreut werden. Nur die Kernzeit von 8.45 – 12.00 Uhr ist verpflichtend. Die restlichen Stunden können Sie im Rahmen der Öffnungszeiten nach persönlichen Bedürfnissen buchen.

Ein Tag im Kindergarten

Es ist 7.15 Uhr am Morgen. Christian, Erzieher in der Regenbogengruppe, ist heute früh im Haus und schon bald kommen die ersten Kinder: „Guten Morgen, Sophia. Hattest Du einen schönen Start in den Tag?“ Ja! Und darum nur schnell Papa zur Türe begleiten und einen Abschiedskuss auf die Backe drücken. Tim und Lara warten schon. Zusammen wollen die Kinder Pizzas basteln. „Die sind für unsere Küche“, sagt Tim und schneidet aus gelben Wollfäden den Käse zurecht. Die drei haben sich vorgenommen, den Rollenspielbereich in der Sonnengruppe neu zu bestücken.

Um 8.45 Uhr sind schließlich alle Eltern verabschiedet. Sam fand es heute schlimm, seine Mama gehen zu lassen. Aber die beiden saßen noch in der Elternecke und haben zusammen ein Buch angeschaut. Simone, Erzieherin und Bereichsleiterin im Kindergarten, Sam und Mama kommen ins Gespräch. Jetzt hat es sich Sam ganz nah bei Simone auf einem Kissen bequem gemacht:

Gleich wird in jeder Gruppe der gemeinsame Tag mit einem Morgenkreis begonnen, zuallererst mit einem Lied.

Danach schauen sich die Kinder um: Wer ist alles da und wer fehlt? Und gibt es heute eigentlich besondere Angebote? Sie überlegen, wo sie den Vormittag verbringen möchten: Mit den riesigen Bausteinen im Turnraum ein Haus bauen oder in der Sternengruppe malen? Und gestern Nacht hat es geregnet. Der große Garten ist so herrlich matschig! Die Kinder entscheiden, Simone notiert.

„Ich frühstücke gleich, weil ich in den Garten will“, erklärt Malaika, „dann muss ich mich nicht zweimal anziehen“.

Im hellen, freundlichen Kinderrestaurant sind schon einige Tische besetzt. Es wird geredet, gelacht, der Tag geplant, das mitgebrachte Essen inspiziert, geteilt und, ja, auch gefrühstückt. Bis um 10.30 Uhr dürfen die Kinder das hier tun. Danach bereitet Rosi, die Küchenkraft im Kindergarten, den Raum für das Mittagessen vor. Oft helfen die Kinder dabei mit.

Aber bis dahin gibt es noch viel zu erleben:

Maria und Joshua haben sich heute für die Wölkchengruppe entschieden. Sie sitzen ganz nah bei Giulia, Erzieherin in der Wölkchengruppe, auf einem bequemen Sofa und lesen in einem Buch, denn hier dreht sich alles um Literatur und das geschriebene Wort.

Maya, Florian und Yusuf wollen in der Regenbogengruppe an dem großen Hafen weiterbauen. Seit zwei Tagen machen sie das schon und heute sollen endlich Schiffe anlegen können!

Vom Baubereich aus kann man in den Garten schauen: Die Sonne scheint und viele Kinder haben sich entschieden, nach draußen zu gehen. Sie flitzen mit Dreirädern und Rollern über die Rädchenstraße, strengen sich mächtig an, damit die Nestschaukel wirklich bis in den Himmel fliegt und graben den vom Regen matschigen Sandsee um. Sie spielen zusammen oder allein, lachen, reden, streiten und vertragen sich – ein ganz normaler Vormittag im Kindergarten. Aber irgendwann ist es halb zwölf und Zeit für das Mittagessen. Vorher nur noch schnell aufräumen!

Während zwischen 12.00 und 12.30 Uhr die ersten Kinder abgeholt werden, essen die anderen zu Mittag, spielen in ihrer Gruppe oder legen sich ab 12.30 Uhr zum Schlafen hin. Dafür werden die Kinder in den Schlafraum begleitet, der im ruhigen Teil des Hauses liegt. Mona hat wie jedes Schlafkind einen eigenen Platz, nur für sich alleine. Auf ihrem liegt ein Kuschelkissen von zu Hause und ein Stofftier. Das ist ihr wichtig.

Der Nachmittag im Kindergarten ist dann wieder zum freien Spielen da. Aber es treffen sich auch Kindergruppen, um gezielte Angebote wahrzunehmen. Und Johann hat heute beschlossen, Annette, die Leiterin des Kinderhauses, in ihrem Büro zu besuchen. Denn Annettes Türe steht offen für die Kinder.

Um fünf wird es schließlich ruhig: Die letzten Kinder haben sich nach Hause verabschiedet. Nur noch Hannelore, Reinigungskraft im Kindergarten, wischt die Flure und sorgt für Ordnung in den Räumen. Damit morgen ein schöner, neuer Tag beginnen kann.

So melden Sie Ihr Kind in unserem Kindergarten an.

Hier können Sie den Handzettel mit allen wichtigen Informationen zum Kindergarten downloaden.

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